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23. Januar 2026Kunst im Park Burg Namedy
2006 "Internationales Kunstprojekt "Kunst im Park Burg Namedy", Sandhäuser aus formstabilen Quarzsand

Fotos: Robert Riethmüller
Auf dem Gelände des Burgparks wurden an verschiedenen Orten verteilt, kleine normierte Häuser aus formstabilen Quarzsand (27 cm hoch) in eine Form gepresst und umgestülpt. Sie fügen sich in die Parkanlage als Serie, als lose Gruppe oder als ein isoliert stehendes Haus ein. Die Größenverhältnisse der Form beruhen auf einer veränderten Ausgangsgröße, von Le Corbusiers “Modulor” (1:178). Le Corbusier verwendete häufig in seiner Architektur das von ihm entwickelte Schema, das “Modulor”, das auf ein von ihm festgelegtes menschliches Körperschema von 183 cm beruht.
Die Abgelegenheit des Standortes, die Burg und Parkanlage rufen märchenhafte Assoziationen hervor.
Durch die Proportion der Sandhäuser erhält der Betrachter das Format eines Riesen, wie dies auch bei den Miniaturlandschaften von Modelleisenbahnen und bei Gartenzwergen in unseren Vorgärten geschieht. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Märchenwelt stellt die Zeit dar. So auch in dieser Arbeit: An diesem Ort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wie im Zeitraffer werden die Spuren von Wettereinflüssen und den Einflüssen der Menschen an den Sandhäusern sichtbar, bis zur Auflösung.


